Brauerei stellt sich auf Grüner Woche vor

Nur zwei mittelsächsische Unternehmen sind auf der Messe in Berlin präsent: Das Freiberger Brauhaus und die Fleischerei Richter aus Oederan. Andere frühere Teilnehmerwinken ab - aus Kostengründen.
<font size="2">VON HEIKE HUBRICHT</font>
<font size="2">FREIBERG/OEDERAN</font><font size="2"> - Die Grüne Woche spaltet die Lebensmittelbranche in Mittelsachsen. Während im Freiberger Brauhaus und in</font> <font size="2">der Oederaner Fleischerei Richter die Vorbereitungen für die am Freitag beginnende Messe in Berlin auf Hochtouren laufen, kommt für</font> <font size="2">andere Unternehmen eine Teilnahme nicht (mehr) infrage.</font>
<font size="2"><br> Der Oederaner Suppenhersteller Miko ("Suppina") beispielsweise macht seit vier Jahren einen Bogen um die Grüne Woche. "Für uns</font> <font size="2">bedeutet die Messe viel Aufwand und wenig Nutzen", erklärte Geschäftsführer Volkmar Klausnitzer. Seine Begründung: Das Gros der</font> <font size="2">Produkte wird über Handelsketten abgesetzt und ist dort oft nicht unter "Suppina", sondern als Eigenmarke der jeweiligen Kette</font> <font size="2">erhältlich. Für die Teilnahme an der Grünen Woche müsse das Unternehmen Kosten von rund 10.000 Euro kalkulieren, "die wir lieber</font> <font size="2">woanders investieren", wie Klausnitzer sagte. Noch im Jahr 2005 hatte Miko in Berlin ein Oederaner Menü kredenzt. Derzeit beschäftigt</font> <font size="2">der Betrieb 30 Mitarbeiter sowie Teilzeit- und Saisonkräfte.</font>
<font size="2"><br> Auch die Obstkelterei Kurt Heide in Siebenlehn ist nach einer einmaligen Teilnahme 2009 nicht mehr auf der Grünen Woche präsent.</font> <font size="2">"Es hat uns nichts gebracht - außer Kosten", hieß es gestern. Deshalb konzentriere sich der Betrieb auf regionale Messen.<br> </font><font size="2"><br> Michael Eßlinger hingegen setzt auf die Grüne Woche. Der Geschäftsführer der Freiberger Brauhaus GmbH (170 Mitarbeiter) sieht in der</font> <font size="2">Grünen Woche eine gute Möglichkeit des Kundenkontaktes. Zum 20. Mal ist das Unternehmen dort präsent und stellt sein gesamtes</font> <font size="2">Sortiment vor - darunter auch das alkoholfreie Bier, das seit Ende 2010 auf dem Markt und das jüngste Produkt im Hause ist.</font> <font size="2">"Gemeinsam mit der Fleischerei Richter und dem Tourismusverband Erzgebirge haben wir einen Stand", sagte Pressesprecherin Andrea</font> <font size="2">Berndt. Der Gemeinschaftsstand des sächsischen Landwirtschaftsministeriums dreht sich um Brauereien und sächsische Biere. Eßlinger</font> <font size="2">fährt auch selbst nach Berlin. Beim "Biertermin" zum Sachsentag (23. Januar) wird ihn Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich</font> <font size="2">(CDU) ins Kreuzverhör nehmen. Aufgeregt sei er deshalb nicht, "eher in Vorfreude", wie der Brauereichef sagte. Denn den</font> <font size="2">Ministerpräsidenten Tillich kenne er schon lange, und über sächsisches Bier wisse er Bescheid.</font>
<font size="2"><br> Die Oederaner Fleischerei Richter (800 Mitarbeiter, 150 Filialen) ist zum 18. Mal bei der Grünen Woche dabei. "Für uns ist die</font> <font size="2">Teilnahme auf jeden Fall wichtig", betonte Claudia Richter vom Marketing. "Wir repräsentieren unser Unternehmen, unsere Produkte</font> <font size="2">und damit verbunden natürlich auch das Erzgebirge." Die Resonanz sei über die Jahre hinweg stabil. Von der Messe verspreche sich der</font> <font size="2">Betrieb einen höheren Bekanntheitsgrad, beispielsweise in Sachsen-Anhalt und Thüringen, wo es jetzt auch Filialen gibt. Passend zum</font> <font size="2">Thema Bier offerieren die Oederaner im Bistro eine Schwarzbiersalami und eine Schwarzbierpfanne mit Rahmsoße. Zudem beraten sie</font> <font size="2">die Besucher zum im April 2011 eingeführten Markenfleischprogramm "Richter-Gut" für Schweinefleisch. Ferner veranstaltet Anke</font> <font size="2">Serfling, die 1. Sächsische Wurstkönigin der Fleischerei Richter, mit einem Moderator ein Gewinnspiel, bei dem es auch erzgebirgische</font> <font size="2">Wurst-Spezialitäten zu gewinnen gibt.<br> <br><div>&lt;font size="2"&gt;Aussteller aus dem Erzgebirge:&lt;/font&gt;</div><div>&nbsp;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.tourismus-erzgebirge.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Tourismusverband Erzgebirge e.V.&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.kultour-erz.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.freiberger-brauhaus.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Freiberger Brauhaus GmbH&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.lautergold.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Lautergold Paul Schubert GmbH&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.saigerhuette.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Hotel Saigerhütte&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.fensterbau-hoell.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;H.Höll Fensterbau GmbH&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.olbernhauer-bier.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;OGV Olbernhauer Getränke Vertrieb GmbH&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.vacutop.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Vacutop Gerd Hoffmann&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.fleischereirichter.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Fleischerei Richter GmbH&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><div>&lt;font size="2"&gt;- &lt;a href="http://www.tiroler-hofladen.de" target="_blank" rel="noreferrer"&gt;Tiroler Hofladen&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</div><br> <br> <br> </font><font size="2">Quelle: Freie Presse, Ausgabe Freiberger Zeitung, 18.01.2012</font>