Erzgebirge hat neue Botschafter

Das Regionalmanagement Erzgebirge hat weitere Titel vergeben. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur sollen für die Region die Werbetrommel rühren.
<font size="2">VON KATJA LIPPMANN-WAGNER</font>
<font size="2">GRÜNHAIN-BEIERFELD</font><font size="2"> - Um das Amt des Erzgebirgs-Botschafters könne man sich nicht bewerben. Es sei eine Anerkennung für</font> <font size="2">Mitmenschen, die sich um die Region verdient gemacht haben, sagte Landrat Frank Vogel beim gestrigen 2. Botschaftertreffen, das in der</font> <font size="2">Turck Beierfeld GmbH über die Bühne ging.</font>
<font size="2"><br> Deshalb haben mit Albrecht Kohlsdorf (Mittleres Erzgebirge) und Jürgen Förster (Annaberg) zwei ehemalige Landräte die Auszeichnung</font> <font size="2">erhalten. Auch Helmuth Albrecht, jener Professor der TU Bergakademie Freiberg, der an vorderster Front für den Welterbetitel eintritt, trägt</font> <font size="2">nun den Titel.</font>
<font size="2"><br> Aus Wirtschaftskreisen wurden vier neue Botschafter ernannt: Frank-Michael Engel, Inhaber der gleichnamigen Unternehmensgruppe, die</font> <font size="2">sich verstärkt im Erzgebirge engagiert, Katja Hillenbrand, Geschäftsführerin der Micas AG aus Oelsnitz, Michael Simon, geschäftsführender</font> <font size="2">Gesellschafter der Zabag Anlagen-Technik GmbH aus Grünhainichen sowie Dirk Zimmermann, Geschäftsführer der AZ Industrietechnik</font> <font size="2">GmbH aus Olbernhau. Mit Marco Wanderwitz und Günter Baumann erhielten zwei CDU-Bundestagsabgeordnete die Botschafterurkunde.</font>
<font size="2"><br> Ralf Linne, Oberstleutnant des Panzergrenadierbataillons 371 "Marienberger Jäger", war angesichts der "großen Ehre" überrascht und</font> <font size="2">erfreut zugleich. "Das ist viel Vertrauen, das man mir entgegenbringt", so Linne, der eigentlich in der Nähe von Marburg zuhause ist. Seit</font> <font size="2">April 2010 ist er Teilzeit-Marienberger und hat die Region lieb gewonnen, wie er sagt.</font>
<font size="2"><br> Aus dem Raum Aue-Schwarzenberg wurde Steffen Kindt, der geschäftsführende Gesellschafter des Erzgebirgsensembles Aue, Botschafter</font> <font size="2">des Erzgebirges. Kindt sieht sich damit in seinem Bestreben, die Traditionen und Bräuche des Erzgebirges zeitgemäß auf die Bühne zu</font> <font size="2">bringen und die Region dadurch bekannt zu machen, bestätigt. "Genau genommen bin ich ein musikalischer Botschafter, der das</font> <font size="2">Brauchtum in alle Welt trägt."</font>
<font size="2"><br> Matthias Lißke, Projektsteuerer des Regionalmanagements Erzgebirge, hofft, dass die Botschafter noch bewusster als bisher für das</font> <font size="2">Erzgebirge auftreten. "Sie sollen für den Standort als sympathischen Lebensraum werben." Im Rahmen der Veranstaltung ließ er das</font> <font size="2">zehnjährige Bestehen des Regionalmanagements Revue passieren. Es sei eine rastlose Zeit gewesen, meint Lißke. Hauptaufgabe der</font> <font size="2">Zukunft sei die Förderung der Zuwanderung, um den Fachkräftebedarf abzudecken.<br> <br> <br> </font><font size="2">Quelle: Freie Presse, Ausgabe Annaberger zeitung, 03.11.2011</font>