M&M zeigt heißen Gasen richtigen Weg

Die Liga der Supersportwagen kommt zum Sachsenring. Die Corvettes düsen bei ihrem Heimspiel mit Auspuffsystemen aus Annaberg über den Kurs. Am Steuer sitzen dabei Heinz-Harald Frentzen und Sven Hannawald.
<font size="2">VON THOMAS SCHMIDT</font>
<font size="2">ANNABERG-BUCHHOLZ </font><font size="2">- Der Sachsenring erlebt von heute bis Sonntag ein großes Spektakel. Erstmals düsen Supersportwagen bei</font> <font size="2">einer Weltmeisterschaft über die Berg- und Talbahn bei Hohenstein-Ernstthal. Obwohl einige Kilometer weg, ist vor dem einzigen</font> <font size="2">Rennen zur FIA GT1 WM auf deutschem Boden auch in Annaberg-Buchholz fieberhaft gearbeitet worden. Schließlich fahren alle</font> <font size="2">Corvette Z06.R GT3 mit einem Auspuffsystem von M&amp;M Exhaust aus der Kreisstadt.</font>
<font size="2"><br> </font><font size="2">Vorbereitung beginnt im Februar</font>
<font size="2"><br> Für das Unternehmen begann die Vorbereitung auf die Saison im Februar. Mit dem Startschuss ins neue Motorsportjahr sind an den</font> <font size="2">Boliden Katalysatoren gefordert. "Das war eine große Herausforderung", blickt M&amp;M-Chef Tilo Koch auf die vergangenen Monate zurück.</font> <font size="2">Bei den flachen Sportwagen gibt es nur wenig Platz im Bereich der Hinterachse. Zudem sind unter der Corvette rund acht Meter</font> <font size="2">Edelstahlrohr verbaut, durch das die 850 Grad heißen Gase in Richtung Heck strömen und den richtigen Weg finden müssen. "Nach</font> <font size="2">genauen Abmessungen und den Bau einer Lehre haben wir eine Lösung gefunden, den Kat in der Nähe des Endschalldämpfers</font> <font size="2">platzieren zu können. Jeder Millimeter wird genutzt", so Koch. Die für das GT-Masters geforderte Geräuschdämmung blieb auf</font> <font size="2">erlaubtem Niveau, die Vibrationsfestigkeit auch.</font>
<font size="2"><br> </font><font size="2">Vertrauen in die Erzgebirger</font>
<font size="2"><br> Dies wisse das Team Callaway Competition aus Leingarten bei Heilbronn zu schätzen. Seit drei Jahren vertraut es auf den Auspuffbauer</font> <font size="2">aus dem Erzgebirge. Mit der spektakulären Verpflichtung von Heinz-Harald Frentzen bekam das Ganze richtig Fahrt. Der Formel-1-</font><font size="2">Vizeweltmeister von 1997 fährt 2011 mit dem einstigen Weltklasse-Skispringer Sven Hannawald in der über 600 PS starken Corvette</font> <font size="2">mit 7 Liter V8 Motor. Frentzen, der 157 Formel-1-Rennen bestritt, startet erstmals in seiner Karriere auf dem Sachsenring und freut</font> <font size="2">sich auf den Traditionskurs.<br> <br> <br> </font><font size="2">Quelle: Freie Presse, Ausgabe Annaberger Zeitung, 12.05.2011</font>