Neue Firmenspitze setzt auf Bewährtes

Die ersten Schautage bei Wendt & Kühn in Grünhainichen nach dem zu Jahresbeginn erfolgten Wechsel in der Leitung sind Geschichte. Nur geringfügige Änderungen soll es künftig geben.
<font size="2">VON THOMAS FRITZSCH</font>
<font size="2">GRÜNHAINICHEN - Die Schautage der Grünhainichener Traditionsfirma Wendt &amp; Kühn haben sich einmal mehr als Besuchermagnet</font> er<font size="2">wiesen. An den drei Tagen von Christi Himmelfahrt bis Samstag strömten wieder Tausende Besucher in die Manufaktur, um die</font> <font size="2">unverwechselbare Handschrift der Mitarbeiter beim Fertigen der berühmten Engel und weiterer Holzkunstspielzeuge zu studieren. "Es</font> <font size="2">war ein ständiges Kommen und Gehen. Am meisten interessierte die Leute, wie ein Laubbaum gedrechselt wird. Aber auch sämtliche</font> <font size="2">Arbeitsgänge beim Herstellen der Engel waren gefragt", freute sich Fertigungsleiter Enrico Schwalbe.</font>
<font size="2"><br> Zu den Schaulustigen gehörten Matthias Wagner und Ehefrau Roswitha aus Delitzsch. "Wir sind Sammler von Kunsthandwerk. Man</font> <font size="2">muss die Angestellten bewundern, die mit ruhiger Hand all die Sachen herstellen. Wer wie ich selbst Hobby-Modellbauer ist, weiß, was</font> <font size="2">das erfordert", zollte Matthias Wagner den Mitarbeitern Anerkennung. Er hatte zunächst angenommen, dass die Engel in einem alten</font> <font size="2">Gebäude gefertigt werden, wie es auf Bildern von vor etwa 100 Jahren zu sehen ist. Umso überraschter war er von dem modernen</font> <font size="2">Produktionsstandort in Grünhainichen.</font>
<font size="2"><br> Nach dem Ausscheiden von Tobias Wendt, der seit 2002 die Geschicke des Unternehmens lenkte, stehen seit Anfang des Jahres Claudia</font> <font size="2">Baer und Florian Wendt als geschäftsführende Komplementäre an der Spitze der Kommanditgesellschaft. Die Geschwister wollen die</font> <font size="2">Arbeit ihres Bruders, der die Schautage eingeführt hat, fortsetzen. Nur kleine Änderungen der dreimal jährlich stattfindenden</font> <font size="2">Veranstaltung sind vorgesehen. So soll die gastronomische Versorgung in geringerem Umfang erweitert werden. "Bei den Schautagen</font> <font size="2">wissen wir, dass das Konzept sehr gut funktioniert", bestätigte Claudia Baer, die mit ihrem Mann auch eine Kunstgalerie in Dresden</font> <font size="2">betreibt.<br> <br> <br> </font><font size="2">Quelle: Freie Presse, Ausgabe Zschopauer Zeitung, 06.06.2011</font>