SERIE: BOTSCHAFTER DES ERZGEBIRGES - Ein Ex-Landrat blickt über den Tellerrand

Mehr als 70 prominente Zeitgenossen wollen bei allen Gelegenheiten die Werbetrommel für ihre Heimat rühren. Unter ihnen: Albrecht Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH.
<font size="2">VON MARTINA BRANDENBURG</font>
<font size="2">STOLLBERG/ANNABERG-BUCHHOLZ - "Auch die Gesundheitseinrichtungen können zum guten Ruf des Erzgebirges beitragen."</font> <font size="2">Davon ist Albrecht Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH, überzeugt. Unter dem Dach der</font> <font size="2">Holding mit Sitz in Annaberg-Buchholz arbeiten die kommunalen Kliniken in Stollberg, Annaberg, Zschopau und Olbernhau mit</font> <font size="2">insgesamt 1833 Beschäftigten.</font>
<font size="2"><br> 42.386 Patienten sind im vergangenen Jahr in den vier Häusern stationär behandelt worden. "Die Mitarbeiter erbringen für Einwohner</font> <font size="2">und Besucher der Region gute medizinische und pflegerische Leistungen", sagt Albrecht Kohlsdorf. Das würde in den Einrichtungen in</font> <font size="2">Gesprächen, Briefen und E-Mails immer wieder bestätigt.</font>
<font size="2"><br> "Viele Patienten, die während ihres Urlaubs oder dienstlichen Aufenthalts eine medizinische Versorgung in den Krankenhäusern in</font> <font size="2">Anspruch nehmen müssen, loben die Kompetenz, aber auch die Freundlichkeit in den Einrichtungen", stellt der Geschäftsführer fest.</font>
<font size="2"><br> </font><font size="2">Möglichkeiten genug</font>
<font size="2"><br> Diesen guten Ruf kann er nun auch als Erzgebirgsbotschafter in anderen Regionen publikmachen. Möglichkeiten dazu hat der 58-</font><font size="2">Jährige nicht nur bei zahlreichen Tagungen, auf Messen und Kongressen. Der Pobershauer gehört zum zwölfköpfigen Programmbeirat</font> <font size="2">der Leipziger "Med.Logistica", der die Vorbereitung und die Messe selbst fachlich begleitet. Der Kongress für Krankenhauslogistik mit</font> <font size="2">Fachausstellung hatte bei seiner Premiere im Mai vergangenen Jahres rund 500 Fachleute aus ganz Deutschland auf das Leipziger</font> <font size="2">Messegelände gezogen - mit einer ausgesprochen positiven Resonanz.</font>
<font size="2"><br> Praktische Lösungen, beispielsweise die Organisation des Einkaufs und der Krankenhaus-Apotheken, werden auch bei der Neuauflage</font> <font size="2">im kommenden Jahr im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, die die Kompetenz der Leipziger Messe im Medizinsektor stärken soll.</font>
<font size="2"><br> </font><font size="2">Aktiv in DRK und Lions Club</font>
<font size="2"><br> Der "Blick über den Tellerrand" des eigenen Verantwortungsbereichs war Albrecht Kohlsdorf stets wichtig, wie er betont. Als Landrat</font> <font size="2">des Mittleren Erzgebirgskreises gehörte er 2001 zu den Gründern des Regionalmanagements Erzgebirge für eine gemeinsame,</font> <font size="2">abgestimmte Entwicklung der gesamten Region. "Diese Entscheidung gegen die Egoismen der einzelnen Landkreise war richtig",</font> <font size="2">resümiert er rund ein Jahrzehnt später.</font>
<font size="2"><br> Albrecht Kohlsdorf ist ein Mensch, der sich in vielen Bereichen engagiert. Der Pobershauer ist als stellvertretender Vorsitzender</font> <font size="2">beziehungsweise Vorstand der Kreisverbände des DRK und der Verkehrswacht im mittleren Erzgebirge sowie als Präsident des</font> <font size="2">Lionsclubs Marienberg/Olbernhau aktiv. Seit der kürzlich erfolgten Fusion seiner Heimatgemeinde Pobershau mit Marienberg steht er</font> <font size="2">auch dem CDU-Stadtverband vor.</font>
<font size="2"><br> Was dem passionierten Reiter, der an den Wochenenden besonders gern seinen Haflinger Seppl sattelt, nicht minder am Herzen liegt:</font> <font size="2">Auch bei der Vorbereitung der Karl-Stülpner-Rundfahrt für Gespanne, zu der im August dieses Jahres wieder Teilnehmer aus dem</font> <font size="2">gesamten Freistaat Sachsen erwartet werden, mischt er seit Jahren mit.<br> <br> <br> </font><font size="2">Quelle: Freie Presse, Ausgabe Stollberger Zeitung, 15.02.2012</font>