Aus der Krise herauswachsen:

Investitionsförderung für regional tätige Unternehmen wieder möglich

Kleine Unternehmen mit überwiegend regionalem Absatz waren durch die coronabedingten Einschränkungen besonders betroffen. Anders als internationale Online-Anbieter traf sie der Lockdown unmittelbar. Um diesen Unternehmen die Chance zu geben, mit nötigen Investitionen aus der Krise herauszuwachsen, stellt die Sächsische Staatsregierung im Rahmen des Impulsprogramms ab sofort bis zu 30 Millionen Euro für die Corona-Auflage des Programms »Regionales Wachstum« bereit.

Anträge für das Programm können bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) ab sofort ausschließlich auf elektronischem Weg gestellt werden. Die seit 2019 bestehenden Förderkriterien gelten unverändert fort.

Hintergrund:

Das Programm »Regionales Wachstum« unterstützt kleine Unternehmen mit überwiegend regionalem Absatz in den Landkreisen durch Zuschüsse bei Investitionsvorhaben, die ihre betriebliche Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Damit sollen z. B. eine Erweiterung des Angebots, eine Ausweitung des Umsatzes oder die Angebotsqualität verbessert werden. Dafür ist ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Die Förderung beträgt in der Regel 30 Prozent der förderfähigen Investitionssumme. Bei Investitionen nach Unternehmensnachfolgen und im Landkreis Görlitz gelten besondere Konditionen. Die Höhe des Zuschusses ist auf maximal 200.000 Euro beschränkt.

Das Programm »Regionales Wachstum« war im Februar 2019 gestartet und sehr stark nachgefragt. Deshalb waren die im Doppelhaushalt 2019/2020 vorgesehenen Mittel schnell erschöpft, sodass für das Programm ab September 2019 keine Anträge mehr angenommen werden konnten.