Besucherandrang bei der Ausbildungsmesse

Die Schule ist beendet - und wie geht's weiter? Zahlreiche Jugendliche haben am Wochenende in Annaberg-Buchholz eine Antwort auf diese Frage gesucht.
<font size="2">VON ARIANE GRUND</font>
<font size="2">ANNABERG-BUCHHOLZ</font><font size="2"> - Die Ausbildungsmesse am Samstag in Annaberg-Buchholz ist ein voller Erfolg gewesen. "Wir hatten 110</font> <font size="2">Aussteller in der Silberlandhalle, die Besucher konnten wir nicht zählen. Es war ein Massenansturm", resümierte Kerstin Hillig von der</font> <font size="2">Wirtschaftsförderung Erzgebirge, die die Ausstellungsmesse organisiert hatte. Es war die zweite von drei derartigen Veranstaltungen,</font> <font size="2">die in diesem Jahr im Erzgebirgskreis stattfinden. Unter dem Motto "Hier geblieben" präsentierten dabei vor allem regionale Firmen ihre</font> <font size="2">Möglichkeiten einer Ausbildung beziehungsweise eines Studiums.</font>
<font size="2"><br> "Wir sind schon zum wiederholten Mal dabei, weil wir den direkten Kontakt mit den Jugendlichen und deren Eltern schätzen und zeigen</font> <font size="2">können, welche Lehrberufe wir anbieten", sagt Anett Lindner, Mitarbeiterin der Geschäftsleitung der Firma Normteile Lindner aus</font> <font size="2">Ehrenfriedensdorf. "Auch viele Jüngere haben sich bei uns informiert und nach Praktika gefragt. Dafür sind wir immer offen", fügte sie</font> <font size="2">hinzu.</font>
<font size="2"><br> Eric Sölder, Neuntklässler aus Cunersdorf, wollte einfach mal sehen, "was man machen kann". Sein besonderes Interesse galt der</font> <font size="2">Polizei und der Bundeswehr. "Jetzt weiß ich, dass ein Praktikum bei der Bundeswehr möglich ist, bei der Polizei nicht", sagte er. Anna</font> <font size="2">Jahnsmüller wollte sich indes über Studienmöglichkeiten informieren. Die 17-Jährige geht in die 12. Klasse der Evangelischen</font> <font size="2">Schulgemeinschaft Annaberg. Und die Scheibenbergerin hatte konkrete Fragen zum Europäischen Freiwilligendienst mitgebracht: "Ich</font> <font size="2">möchte für ein Jahr ins Ausland gehen und habe mich im Internet schon informiert. Nun will ich vor Ort noch einmal nachfragen." Ihrer</font> <font size="2">Meinung nach hätten es ein paar Studiengänge mehr sein können, die bei solchen Messen vorgestellt werden. "Die Möglichkeiten des</font> <font size="2">dualen Studiums fand ich interessant", sagte Jahnsmüller.</font>
<font size="2"><br> Überhaupt versuchten einige Firmen zur Ausbildungsmesse bei den Jugendlichen durchaus mit Besonderheiten zu punkten. So warb</font> <font size="2">zum Beispiel Mechatroniker-Lehrling Lisa Rößner für die Firma Continental. "Lisa beweist, das technische Berufe nicht nur etwas für</font> <font size="2">Jungs sind", sagte Joachim Dost, Ausbildungsleiter bei Continental an den Standorten Limbach-Oberfrohna und Stollberg. Seinen</font> <font size="2">Worten zufolge sucht sein Unternehmen gezielt nach Lehrlingen aus dem Erzgebirgskreis, weil man vor allem das Werteempfinden der</font> <font size="2">Jugendlichen hier sehr schätze.<br> <br> <br> </font><font size="2">Quelle: Freie Presse, Ausgabe Annaberger Zeitung, 26.09.2011</font>