Handarbeit für Airbus

Ohne Eviro aus Eibenstock würde der A 380 nicht fliegen. Dabei stand die Firma vor 15 Jahren vor dem Aus.

Wenn Ullus Leidel aus seinem Bürofenster schaut, blickt er auf den Aussichtsturm in Eibenstock. Von hier hat man an den schöneren Tagen einen herrlichen Blick über das Erzgebirge. Der Aufstieg lohnt sich, sagt der Firmenchef. Ihm selbst fehlt allerdings manchmal die Zeit, um den Blick schweifen zu lassen. Zu dicht sind die Liefertermine, zu einzigartig die Wünsche der Kunden.

Ullus Leidel ist Chef der Eviro Elektromaschinenbau & Metall GmbH aus Eibenstock. Er kam 2002 hierher ins Erzgebirge. Die Hausbank des damaligen Elektromaschinenbaubetriebes hatte ihn angefragt, ob er als Firmenretter gemeinsam mit dem Firmengründer zur Verfügung stünde. Leidel sagte Ja. Er wagte das Experiment, als Fremder, als Ossi. Das, sagt er heute rückblickend, machte es nicht unbedingt leichter. Das große, im firmentypischen Blau-Weiß gehaltene Firmengebäude lässt die Wachstumspläne der Gründer von einst erahnen. Heute geben sie Ullus Leidel genügend Spielraum, um das Unternehmen weiterzuentwickeln. 60 Beschäftigte zählt Eviro. Viele haben die Umstrukturierungsphase miterlebt.




Quelle: sz-online.de vom 18.06.2017, Ines Mallek-Klein



Der Imagefilm der eviro GmbH:

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