„Route der Industriekultur“ vorgestellt

Die "Route der Industriekultur" hat zahlreiche Stationen im Erzgebirge
Chemnitz. Am 16. Juli zeichnete Staatsminister Morlok in Chemnitz als erstes Objekt der „Route der Industriekultur“ das Sächsische Industriemuseum mit einer Plakette aus und stellte zugleich die Broschüre „Industriekultur in Sachsen“ vor. Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH hat im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) 51 Zeugen des Industriezeitalters bis 1945 in der Broschüre und in einer begleitenden Internetpräsenz zusammengefasst.

„Sachsen verfügt über eine beeindruckende Zahl von industriegeschichtlichen Zeugen, die für eine Zeit stehen, in der Sachsen die stärkste Industrieregion Deutschlands war“, betonte Staatsminister Morlok bei der Präsentation. „Über die touristischen Unterrichtungstafeln hinaus unternehmen wir weitere Schritte, um die industriellen Wurzeln Sachsens touristisch bekannter zu machen. Dafür haben wir im Haushalt 200.000 Euro bereitgestellt“.

Der Frohnauer Hammer war das erste technische Denkmal in Deutschland, das 1908 unter Schutz gestellt wurde. „Viele dieser Sehenswürdigkeiten sind keine toten Museen, sondern lebendige Orte, an denen eine große Tradition bewahrt und erlebbar gemacht wird“, so Morlok weiter.

Mit dem Impuls zur „Route der Industriekultur“ entspricht das SMWA der Tourismusstrategie Sachsen 2020, die Position Sachsens als Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland zu stärken.

Quelle: Medienserivce Sachsen