Zukunft für Lauterbacher Fala ist gesichert

Der Insolvenzplan für die Kraftfahrzeug- und Maschinenbaufirma ist rechtskräftig. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.
<font size="2">VON DENISE MÄRKISCH</font>
<font size="2">LAUTERBACH - Die Zukunft der Fala Kraftfahrzeug- und Maschinenbau GmbH im Marienberger Ortsteil Lauterbach scheint gesichert zu</font> <font size="2">sein. "Der Insolvenzplan ist vom Landgericht Chemnitz rechtskräftig bestätigt worden", erklärte Insolvenzverwalter Nils Freudenberg</font> <font size="2">von der Kanzlei Tiefenbacher Rechtsanwälte aus Chemnitz.</font>
<font size="2"><br> Das Unternehmen existiert allerdings in seiner ursprünglichen Form nicht mehr. "Fala hat sich in zwei einzelne Firmen aufgespalten",</font> <font size="2">sagte Freudenberg. Nun werden die Geschäfte von der Fala Fahrzeug und Landtechnik GmbH und der Fala Maschinenbau GmbH</font> <font size="2">getrennt geführt. Bei der Fala Fahrzeug und Landtechnik handelt es sich um eine Neugründung. "Ich habe den Teil herausgekauft",</font> <font size="2">berichtet Geschäftsführer Andreas Reichel. Bei der traditionellen Fala verbleibt lediglich die Maschinenbausparte.</font>
<font size="2"><br> Aufatmen können auch die Angestellten. "Alle 15 verbliebenen Arbeitsplätze bleiben erhalten", versicherte der Anwalt. Kurz nach dem</font> <font size="2">Insolvenzantrag mussten sieben Mitarbeiter gehen. "Diese Personaldecke ist nicht mehr zu halten", verdeutlichte Freudenberg damals.</font> <font size="2">Sieben Mitarbeiter wechselten zur neuen Fala Landtechnik, während sechs bei der Fala Maschinenbau blieben. "Ich bin stolz auf meine</font> <font size="2">Mitarbeiter, dass sie alle durchgehalten haben. Allein kann man ein Unternehmen nicht führen, dazu braucht man auch die Mitarbeiter",</font> <font size="2">erklärte Reichel zufrieden.</font>
<font size="2"><br> Mit einer hohen zweistelligen Insolvenzquote wurden zudem die Gläubiger zufriedengestellt. "Solche Quoten werden heute eigentlich</font> <font size="2">nicht mehr gezahlt", versicherte Freudenberg. Die Gläubiger erhalten somit alle den gleichen Prozentsatz ihrer Forderungen ausgezahlt,</font> <font size="2">da es nicht möglich ist, den kompletten Betrag zu begleichen. Das Insolvenzverfahren wurde innerhalb von zehn Monaten</font> <font size="2">abgeschlossen. "Das war eine echte Turboabwicklung", legte der Insolvenzverwalter dar. Seit Mitte März ist das Verfahren nach</font> <font size="2">Angaben des Rechtsanwalts endgültig abgeschlossen und eingestellt. "Ich hoffe, dass es nun bergauf geht", formulierte Reichel seine</font> <font size="2">Wünsche. "Für uns alle war es eine sehr schwere und anstrengende Zeit, aber der Blick in die Zukunft macht Mut."</font>
<font size="2"><br> Vor knapp einem Jahr musste die Firma aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung Insolvenz anmelden. Als Gründe nannte</font> <font size="2">Freudenberg damals die Wirtschafts- und Finanzkrise: "Der Umsatz im Maschinenbau sank dadurch drastisch."<br> <br> <br> </font><font size="2">Quelle: Freie Presse, Ausgabe Marienberger Zeitung, 18.03.2011</font>