Sieg für das Erzgebirge: Holzbau-Idee gewinnt IHK-Ideenwettbewerb
Den Sieg holten Patrizia Anders und Heiko Schilling mit ihrem Projekt „MODU“. Die Idee verbindet seriellen Holzmodulbau mit dem Passivhaus-Standard. So entstehen Gebäude, die Ressourcen sparen, wenig Energie benötigen und sich flexibel planen lassen. Ein digitaler Konfigurator unterstützt die Planung der einzelnen Module. Gleichzeitig erleichtert ein Lizenz- und Planungsmodell den Einsatz in der Baupraxis.
Erfolg für nachhaltiges Bauen aus dem Erzgebirge
Mit dem ersten Platz rückt das Erzgebirge einmal mehr als Standort für zukunftsorientierte Unternehmen in den Fokus. Das Siegerprojekt zeigt, wie Klimaschutz, digitale Planung und wirtschaftliches Denken zusammenwirken können. Die Jury würdigte vor allem die gute Umsetzbarkeit der Idee und ihren Nutzen für die Bauwirtschaft. Der Ideenwettbewerb ist Teil des Masterplans für die Region Chemnitz-Südwestsachsen. Er soll Gründungen fördern, Unternehmen vernetzen und neue Geschäftsideen sichtbar machen. Insgesamt vergab die IHK Chemnitz Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro.
Thomas Kolbe, Vizepräsident der IHK Chemnitz, sagte: „Innovation und Unternehmertum sind zentrale Treiber für Wachstum, Beschäftigung und die erfolgreiche Transformation unserer Wirtschaft. Gerade in Südwestsachsen brauchen wir den Mut, neue Ideen zu entwickeln und konsequent umzusetzen. Der Ideenwettbewerb zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unserer Region steckt – und wie wichtig es ist, dieses gezielt zu fördern und zu vernetzen.“
Weitere Preisträger
Den geteilten zweiten Platz belegten Richard Jerzembek mit „aDDiOS“, einer GPU-basierten Lösung zum Schutz vor DDoS-Angriffen, sowie Robert Schlesiger mit „Skyfall Defence“, einem System zur automatisierten Drohnenabwehr. Der Publikumspreis ging an Islam Elawdy und Florian Schmutzler. Ihr Projekt „WertLotse“ nutzt Künstliche Intelligenz für die Bewertung von Altfahrzeugen und unterstützt so die Kreislaufwirtschaft.